In einem Dankesbrief wenden sich die christlichen Kirchen in der Steiermark an alle im Flüchtlingsbereich Engagierten.

DANKE

Dankesbrief des Ökumenischen Forums christlicher Kirchen in der Steiermark an alle im Flüchtlingsbereich Engagierten.

DANKE

Tief beeindruckt vom immensen Einsatz aller, die sich derzeit der vielen auf der Flucht befindlichen Menschen annehmen – an den Grenzen wie auch im Inneren unseres Landes – ist es uns ein großes Anliegen, heute einmal Danke zu sagen: Danke allen Mitarbeiter/innen der verschiedenen Einsatzorganisationen (Rotes Kreuz, Polizei, Bundesheer), danke den Mitarbeiter/inne/n von Caritas, Diakonie und den verschiedenen NGO´s , danke aber ebenso allen ehrenamtlichen Helfer/inne/n, die ohne eine bestimmte Organisation im Rücken aus eigenem Antrieb einfach Hand anlegen, wo sie gebraucht werden. Nicht zuletzt ist das auch ein erfreulich lebendiges Zeugnis einer wachen Zivilgesellschaft. 

Aus eigener Anschauung wissen wir, wie großartig Ihr Engagement vor Ort ist und dass Sie teilweise bis an die Grenzen, ja oft sogar über die Grenzen der eigenen Belastbarkeit hinausgehen. Uns ist aber ebenso bewusst, dass sich nach mehreren Wochen vollen Einsatzes da und dort verständlicher Weise  Ermüdungserscheinungen einstellen, die man ernst nehmen muss.

Die offenen Briefe von Bürgermeister Peter Stradner aus Wagna und von Frau Doro Blancke aus Ehrenhausen Ende letzte Woche haben deutlich gemacht, dass neben der grundsätzlichen Herausforderung einer menschenwürdigen Versorgung der Ankommenden vor Ort und einer möglichst reibungslosen Abwicklung der Bewegungsströme manche Vorgaben von politischer Seite bzw. die zuweilen unklare Kompetenzverteilung eher behindernd als hilfreich waren, zusätzlich Verwirrung gestiftet und Ihre Arbeit erschwert haben. Seien Sie versichert, dass sich die Kirchen des Landes und ihre Sozialorganisationen nach Kräften darum bemühen, mit den Verantwortungsträger/inne/n von Bund und Land im Gespräch zu bleiben und Ihre Arbeit an der Basis nach besten Kräften zu unterstützen.

Seien Sie ebenso versichert, dass unsere unablässigen Gebete den betroffenen Menschen auf der Flucht gelten – Ihnen, die Sie auf so beeindruckende Weise helfen – und ebenso denen, die politische und organisatorische Verantwortung tragen.


In herzlicher Verbundenheit für die Kirchen des Ökumenischen Forums in der Steiermark,


Superintendent Mag. Hermann Miklas,
Vorsitzender des ökumenischen Forums

Pastorin Anke Neuenfeldt,
stv. Vorsitzende

Dr. Wilhelm Krautwaschl
Bischof der Diözese Graz-Seckau



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