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Ökumenisches Gebet für die Menschen auf der Flucht

Mit großer Dankbarkeit blicken wir zurück auf die vergangenen Jahre des „ökumenischen (Friedens-) Gebets für die Menschen auf der Flucht“ (ehemals „Gebet für Moria“). In vielen verschiedensten Pfarrgemeinden in Graz wurde miteinander gebetet, gesungen und innegehalten.
Von allen Gestalter:innen war immer ein Bemühen da und ein Interesse, dieses Thema wach zu halten Alle Beteiligten haben sich mit großem Herzen dafür eingesetzt. Keiner der Menschen darf vergessen sein, der auf der Suche nach Heimat, Sinn, Arbeit und Familie ist und dabei oft das eigene Leben riskiert oder verliert. Das Unrecht in den Herkunftsländern, auf den Fluchtrouten und an den EU-Außengrenzen schreit nach wie vor zum Himmel. Wir dürfen davor nicht die Augen und Ohren verschließen – weder vor dem Leid in der Ferne noch vor der Ungerechtigkeit in unseren eigenen Ländern.

Unser Anliegen bleibt bestehen, auch wenn es das „ökumenische (Friedens-) Gebet für die Menschen auf der Flucht“ in dieser Form nicht mehr geben wird.

Wir nehmen die Worte aus Matthäus 25,35 mit: „Denn ich war hungrig und ihr habt mir zu essen gegeben; ich war durstig und ihr habt mir zu trinken gegeben; ich war fremd und ihr habt mich aufgenommen.“
Ein herzliches Danke für das gemeinsame Miteinander im Gebet. Möge uns dieser Weg auch weiterhin den Mut schenken, für die Menschen auf der Flucht da zu sein.

Ines Tobisch / Altkatholische Kirche
Christian Hagmüller / Evangelische Kirche
 

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