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29/30.1.2010: Ökumenisches Wochenende 2010
"Hoffnung und christliche Verantwortung in der einen Welt" - Unter diesem Titel lud das Ökumenische Forum mit der Theologischen Fakultät Graz und Pro Oriente Interessierte zum Ökumenischen Wochenenende. Rund 100 Personen folgten der Einladung.
Zeit: Freitag, 29.1.2010, 18.30 - 22.00 Uhr, und Samstag, 30.1. 2010, 8.45 - 13.00 Uhr Ort: Universitätszentrum Theologie, Graz, Heinrichstraße 78 Eintritt frei, keine Anmeldung nötig!
Hauptreferierende: Dr. Elisabeth Moltmann-Wendel und Prof. Dr. Jürgen Moltmann
Referat (PDF)
Programm (PDF)
 Foto: Wim van der Kallen
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Aus der Einladung: "Wir treffen uns zum Ökumenischen Wochenende um uns gemeinsam unseres christlichen Glaubens zu vergewissern und Zeugnis von unserer Hoffnung zu geben. Die Gegenwart ist geprägt von einer Vertrauenskrise – wirtschaftlich, politisch und sozial, bei uns und in der Welt. Umso dringlicher müssen wir als christliche Kirchen uns fragen, wie christliches Leben und Engagement in der Welt und für die Welt gelingen kann. Aus gemeinsamer Verantwortung suchen wir nach Formen gemeinsamen Handelns.Wir wissen, dass wir dieses Zeugnis nur dann glaubwürdig geben können, wenn wir auf der Suche nach der sichtbaren Einheit aller Christinnen und Christen bleiben – die christliche Einheit ist Gottes Gabe und unsere Aufgabe."
Programm Freitag, 29. Jänner 2010 18.30 Eröffnung und Einführung in die Tagung 19.00 Christsein heißt: Verantwortung übernehmen -Kurzstatements von ChristInnen verschiedener Kirchen 19.30 Gesprächsgruppen und Plenum 20.30 Buffet 21.30 Nachtgebet in der Leechkirche
Samstag, 30. Jänner 2010 08.45 Morgenlob 09.00 Christsein heißt: Vielfalt achten Persönliche Zugänge zur Ökumene von Dr. Elisabeth Moltmann-Wendel und Prof. Dr. Jürgen Moltmann 10.30 Gespräch und Rückfragemöglichkeit 11.00 Pause 11.30 Ökumene weiterdenken – anhand von Thesen aus dem Vortrag 12.30 Resümee und Abschluss der Tagung
Über Elisabeth Moltmann-Wendel und Jürgen Moltmann „Die Geschichte des Christentums hat nur wenige Beispiele von Ehepaaren hervorgebracht, die beide weltweit bekannte Theologen sind. Seit über fünfzig Jahren hat es in der Ehe von Elisabeth Moltmann-Wendel und Jürgen Moltmann eine fruchtbare theologische Partnerschaft gegeben: Sie sind beide Theologen der Versöhnung, die auf immer wieder neue Weise versuchen, von Gottes schalom zu reden, der kommt, um sich auf der Erde niederzulassen. Sie sind Theologen des Friedens in den Konflikten der modernen und postmodernen Welt. Sie sind ökumenische Theologen im weitesten Sinn des Wortes. Ihre Theologien werden besonders in den Grenzbereichen aktuell. Sie suchen Begegnungen mit denen, die kulturell und politisch anders sind, Sie richten ihre Aufmerksamkeit auf das, was an den Rändern passiert. Sie verstehen den Modus der Theologie als Gespräch, und ihre Theologien zeigen, dass sie ebenso viel zugehört wie gesprochen haben. Vor allem aber sind sie Theologen des Lebens. Sie folgen dem Heiligen Geist, der tote Körper und erschlaffte Geister lebendig macht und sich weigert, die Schöpfung dem Tod zu überlassen.“ M. Douglas Meeks in der Einleitung zu: Elisabeth Moltmann-Wendel/Jürgen Moltmann: Leidenschaft für Gott. Worauf es uns ankommt, Freiburg-Basel-Wien, 2006
29.01.2010 |
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