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Ökumene gegen Wahlslogans
Der Ökumenische Rat der Kirchen in Österreich (ÖRKÖ) protestiert gegen bestimmte Slogans im EU-Wahlkampf. Mit Sprüchen wie „Abendland in Christenhand“ oder „Tag der Abrechnung“ wirbt die FPÖ um Stimmen für die Europawahl am 7. Juni 2009. Der ökumenische Kirchenrat erklärt, er sei „entschieden gegen jede Vereinnahmung des christlichen Glaubens auf Wahlplakaten“. Ratssprecher Helmut Nausner sagte wörtlich: „Wir stellen klar: Jedes Land ist in Gottes Hand. Christen rechnen nicht ab, sondern stiften Frieden.“
In einem ORF-Interview meldete sich der Vorsitzende des ökumenischen Rates, der evangelische Altbischof Herwig Sturm, zu Wort. Er sehe in den Slogans einen Missbrauch der Religion und eine Anti-Botschaft zum Evangelium. Die Gefühle, die dadurch geweckt werden sollen, hätten mit dem Christentum nichts zu tun, so Sturm.
ORF-Bericht: Kirchen gegen FP-Plakat zur Europawahl
06.05.2009 |
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